A glezele Vayn

A Glezele Vayn
Dal klezmer al jazz lungo la route tzigane

Un inedito incrocio fra la musica klezmer , il primo jazz, e lo swing zingaro "manouche". Un itinerario musicale che - attraverso la "route tzigane" – riscopre i legami perduti fra antiche melodie dell’Europa centro-orientale e il jazz delle origini.

Un’originale contaminazione fra standard jazzistici del primo dixieland e gli stilemi dei Klezmorin (suonatori ebrei itineranti attraverso territori e lingue di tre imperi: austro-ungarico, zarista, ottomano).

Un incontro singolare fra due mondi musicali diversi che riescono a fondersi in un’unica proposta musicale-culturale attraverso la mediazione della tradizione musicale zingara manouche (sinti francesi). Due mondi, in partenza molto diversi fra loro, ma che - dopo una partenza distante "su binari paralleli" - riescono progressivamente ad avvicinarsi, fino alla fusione finale (sui temi "simili” di "Koilen-Silberne Khasene" - Bella Ciao).

Un intrigante fil rouge in grado di legare in crescendo l’early jazz e lo swing manouche con i repertori musicali popolari di quelle comunità ebraico-zingare dell’Europa centro-orientale che – assieme al Trentino-Alto Adige – facevano parte un tempo della stessa area culturale, molto variegata ma per certi aspetti omogenea, qual’era l'impero austro-ungarico. Uno stimolante viaggio musicale nel tempo e nella storia, che arricchisce la riflessione sulla varietà-complessità delle nostre radici.

A Glezele Vayn
Vom Klezmer zum Jazz über die route tzigane

Es geht hierbei um eine originäre Mischung zwischen Klezmer, dem frühen Jazz und dem Manouche-Swing der Gipsies. 

Wir begleiten sie auf einem musikalischen Parcour, welcher über die route tzigane, die vergessenen Verbindungen zwischen uralten Melodien Mittel- und Osteuropas und dem Jazz der Anfänge wieder ins Leben ruft.

Im Konzert soll eine originelle Verbindung zwischen Jazzstandarts des frühen Dixieland und den stilistischen Raffinessen der Klezmorin (den jüdischen Wandermusikanten zwischen Österreich-Ungarn, dem Zarenreich und dem Reich der Ottomanen) erlebbar gemacht werden.
Es begegnen sich in einem musikalisch-kulturellen Geschehen zwei verschiedene Welten, die der Manouche-Tradition und die der französischen Sinti. Diese zwei Welten zeigen sich im Konzert zunächst als eigene, fast parallel sich bewegende Hemisphären, wobei abwechselnd jeweils ein Stück der einen abwechselnd mit einem Stück der andern Tradition dargeboten wird. Im Laufe des Konzertabends nähern sich die beiden Welten immer mehr an, bis sie sich zuletzt über die Melodien von Koilen, Silberne Kasene und Bella Ciao ganz vereinigen werden und sozusagen im Einklang ertönen werden.


Ein pikanter roter Faden verbindet somit die Anfänge des Jazz und dem Manouche-Swing mit den Volksliedern jener jüdisch-zitanischen Gemeinschaften Mittel- und Osteuropas, welche einst, ebenso wie das Trentino-Südtirol, zum vielfältigen, aber doch zusammengehörigen Kulturraum Österreich-Ungarns gehörten.
Es wird eine anregende musikalische Zeit- und Kulturreise geboten, welche zum Nachdenken über die Vielfalt und Komplexität unserer Wurzeln anregt.